Pädagogische Ziele


Was wollen wir dem Kind auf seinem zukünftigen Lebensweg mitgeben!


Die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentfaltung  weil,


„ Das Kind wird nicht erst eine Persönlichkeit, es ist schon eine!“ Maria Montessori


 

  • das Kind  in seiner Persönlichkeit geachtet, und als ganzer vollwertiger

    Mensch gesehen werden will.

  • es Hilfe braucht, seinen Willen zu entwickeln, indem wir ihm Raum für freie

    Entscheidungen geben.

  • es Hilfe braucht, selbständig zu denken und zu handeln.

  • wir ihm Gelegenheit geben, dem eigenen Lernbedürfnis zu folgen.

  • es Hilfe braucht, Schwierigkeiten zu überwinden statt ihnen auszuweichen.

     

    Die Möglichkeit zum Spiel weil,

    Spiel die kindliche Lernform ist, die Lernauswirkungen des kindlichen Spiels zeigen sich dabei auf vier verschiedenen Ebenen.

     

    1. emotional:


  • Kinder durch das Spiel viel über sich und ihre Gefühle erfahren.

  • sie Enttäuschungen besser verarbeiten können und eine höhere Toleranz

  • bei Frustrationen haben.

  • sie uneindeutige Situationen(Unsicherheiten) besser aushalten können.

  • Kinder durch das Spiel zu einer höheren Zufriedenheit mit sich und

  • ihren Lebenssituationen gelangen.

  • ihre Grundhaltung von Optimismus geprägt ist.

  • sie ein ausgeprägtes Verständnis für die vier Grundgefühle Freude,

  • Trauer, Angst und Wut besitzen.

     

    2.sozial:


  • Kinder bei Gesprächen besser zuhören können.

  • sie eine geringe Vorurteilsbildung haben.

  • Kinder bessere Kooperationsbereitschaft besitzen und über ein

  • breites Handlungsspektrum in Konfliktsituationen verfügen.

  • sie Verantwortungsbereitschaft zeigen.

  • Kinder hilfsbereiter sind und ein geringeres Aggressionspotenzial haben.

     

    3. motorisch:

  • die Grob – und Feinmotorik durch Spielerfahrungen differenzierter wird,

    dies zu einer verbesserten visuell-motorischen Koordination führt


  • die Gesamtmotorik flüssiger ist.

  • die Reaktionsfertigkeit schneller ist.

  • die Selbstaktivität höher ist.

     

     

    4. kognitiv:


  • Kinder eine höhere Konzentrationsfähigkeit entwickeln.

  • sich ein besseres vernetztes Denken aufbaut.

  • das Langzeitgedächtnis ausgeprägter ist.

  • Kinder eine differenziertere Sprache und einen besseren Wortschatz entwickeln.

  • das kausale und logische Denken sich besser ausprägt.

  • Kinder eine bewusste Kontrolle über ihr eigenes Handeln entwickeln.

     

    Die Möglichkeit zur  Bewegung weil,

     

    Bewegungserziehung nach dem situationsorientierten Ansatz angeboten wird.

     

    Bewegung ist über den ganzen Kindergartentag durch vielfältige freie und angeleitete Aktionen in allen Spielbereichen möglich; z.B. Freispiel im Garten, freies Bewegen in der Bewegungslandschaft, angeleitete Angebote in altersgleichen Kleingruppen im Rahmen der Bewegungserziehung – und Förderung, sowie Spaziergänge.

     

    Im Gruppenkreis, durch den Wechsel von „ ruhigen „ und  „ bewegten „ Aktionen.

    Im Freispiel, durch freie Raumwahl beider Gruppenräume und aller Funktionsräume.

    Durch das Spiel auf den kleinen Teppichen, durch Funktionstische, wie Frühstück-, Bastel-, Knet- oder Spieltisch.

    In der Vermittlung von Spielen zur kognitiven Förderung werden Bewegungen eingeflochten

    z. B. beim Zahlen und Mengen lernen, nach Mengenvorgaben hüpfen, springen  usw.

     

Bewegung heißt Entwicklung!


Sich bewegen bedeutet vorankommen, Kinder brauchen Bewegung um all ihre Sinne ausprobieren zu können, sich gesund zu entwickeln und sich wohl zu fühlen.

Über Bewegung erfahren sie die Welt und sich selbst.

Über Bewegung vermittelt sich die Beziehung zwischen Körper, Seele und Intellekt.

Grundsätzlich hat jedes Kind Freude an der Bewegung, sie ist ihm als wichtiger Motor der körperlichen und seelischen Entwicklung von Natur aus mitgegeben, doch kann dieses Bewegungsbedürfnis heutzutage leider viel zu selten ausreichend gelebt werden.

Wenn Kinder in ihren Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt werden, schlägt sich dies in Defiziten auf motorischer und kognitiver Ebene nieder.

Die Motivation der Kinder soll nicht durch starke Reglementierung oder organisatorische Maßnahmen gebremst werden.

Die Ausbildung von gesunden Aktivitätsmustern (Ausdauer und Kraft, sowie Haltungs-schulung) hat eine große Bedeutung.


Die Möglichkeit zum Spiel im Freien / Draußen weil,


der Raum draußen wie kein anderer Ort die Kinder in ihrer Entwicklung voran bringt neue Dinge zu entdecken und zu erforschen.

Kinder Fragen entwickeln, anfangen zu experimentieren, ihre körperlichen Fähigkeiten entdecken und auch körperlichen Grenzen

vielfältige Erfahrungen über die Sinne gemacht werden